Wettbewerb Gemeindesaal Arlesheim

Gemeindesaal Arlesheim
Wettbewerb 2018
Letzter Rundgang

Die städtebauliche Idee, mit zwei differenzierten und prägnanten Bauvolumen den Kontext zu ergänzen und die Attribute der umgebenden Bebauung, mit ihrer akzentuierenden räumlichen Vernetzung weiter zu führen, generiert autonome Nutzungen mit einem spannenden Synergiepotential. Trotz der klaren Trennung der beiden unterschiedlichen Nutzungen resultiert eine gesamtheitliche städtebauliche Prägnanz im Übergang der lockeren Bebauung zum historischen Dorfzentrum.

Der neue Gemeindesaal begrenzt den Aussenraum des Pfeffingerhofs nach Osten. Der adäquate Zwischenraum zeigt Respekt vom Bestand und wirkt offen und einladend. Die Setzung des Baukörpers, sein polygoner Grundriss und die subtile Höhenentwicklung des Volumens schaffen eine dezente Prägnanz und der neue Gemeindesaal von Arlesheim mit ca. 480 Sitzplätzen fügt sich harmonisch in die Quartierstruktur ein.

Mit der zukünftigen topographischen Gestaltung des Areals wird die zulässige Gebäudehöhe des Wohn- und Dienstleistungsgebäudes unterschritten, was der aktuellen Massstäblichkeit entgegen kommt.
Die Trennung von Kultur- und Mantelnutzung schafft keine Präjudiz und lässt in der Frage des zukünftigen Investors alle Optionen offen.